Geschichte

 

2016

Der Elternverein hörbehinderter Kinder Berlin/Brandenburg e.V. hat einen neuen Vorstand. Dieser unterstützt weiterhin ratsuchende Eltern und nimmt aktiv am Landesbehindertenbeirat in Berlin statt.

2014

Der Elternverein hörbehinderter Kinder Berlin/Brandenburg e.V. arbeitet an einer neuen Außendarstellung, der zeitgemäßen Vernetzung und geht aktiv auf Mitgliedersuche. Je mehr Eltern sich zusammenschließen, desto mehr können wir für unsere Kinder erreichen. Der Elternverein hörbehinderter Kinder Berlin/Brandenburg e.V. ist Mitglied im Bundeselternverein gehörloser Kinder e.V. und nimmt jedes Jahr an der Bundeselterntagung statt. .

2013

Mit der Umbenennung des Berliner Elternverein Hörgeschädigter e.V. in Elternverein hörbehinderter Kinder Berlin/Brandenburg e.V. wurde auch die Ausweitung der Vereinsarbeit von Berlin auf die Region Berlin/Brandenburg beschlossen.

Seit …

… 1989 engagierten sich Eltern hörbehinderter Kinder in Berlin als Mitglieder des heutigen Elternverein hörbehinderter Kinder Berlin/Brandenburg e.V. in der Selbsthilfegruppe Eltern hörgeschädigter Kinder und im Berliner Elternverein Hörgeschädigter e.V. für die Interessen ihrer Kinder:

Hörende und gehörlose Eltern schlossen sich zusammen, um gemeinsam Probleme und Sorgen ihrer hörbehinderten Kinder zu meistern. Der seit Bestehung als gemeinnützig anerkannte Berliner Elternverein Hörgeschädigter e.V. wurde 1989 gegründet und finanzierte sich seitdem aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fördermitteln. Bis heute sind die Mitglieder des Vereins zum Teil auch aktive Mitglieder im Bundeselternverband Gehörloser Kinder e.V. und politisch aktiv im Raum Berlin/Brandenburg.

Die Selbsthilfegruppe Eltern hörgeschädigter Kinder war eine Gruppe von Eltern hörbehinderten Kinder, die sich seit 1999 zweimal im Monat traf, um Informationen, Emotionen und Erfahrungen auszutauschen. Die Hörbehinderungen der Kinder reichten von stark schwerhörig bis gehörlos.

Der Kern der Gruppe bestand aus hörenden und gehörlosen Eltern, die sich für die Organisation der Gruppe verantwortlich fühlten. Sie hatten es sich im Sinne der Selbsthilfe  zur Aufgabe gemacht eine Anlaufstelle für Eltern hörgeschädigter Kinder zu sein, die nicht nur durch gegenseitigen Austausch bei der emotionalen Aufarbeitung des Diagnoseschocks und Erziehungsproblemen helfen wollten, sondern darüber hinaus auch umfassend und kompetent zum Thema: „Hörschädigung“ informierten. Die Gruppe wollte Eltern dabei unterstützen, ihre Situation zu akzeptieren, um so eine Atmosphäre in den Familien zu schaffen, die es den Kindern ermöglicht eine entspannte Kommunikation mit ihren Eltern zu erleben.

Dazu gehörte vor allem die Befürwortung des Wegs der bilingualen (Zweisprachigen) Erziehung und Förderung der Kinder, weiterhin Eltern dabei zu unterstützen einen Zugang zur Gebärdensprache, der Gehörlosengemeinschaft und -kultur  zu finden.